Aktuelles

Erlebnis Musik mit grandiosen Akteuren

Der Verein Kulturwelt-Marktoberdorf e.V. hat gerufen und viele Musiker haben sich auf den Weg in die kleine Kunstbühne mobilé gemacht. ”lust-auf-musik” ist das Motto, das Spieler und Zuhörer am Sonntagabend, den 19.11. 2017, zusammen geführt hat.

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Der Kinderchor der St. Martinsschule, mit ihrer Lehrerin Cornelia Tauber,  eröffnete mit drei kleinen Stücken den abwechslungsreichen Konzertreigen. Mit Applaus bedacht verliessen die Kinder stolz und glücklich das Auditorium.


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Der Frauenchor Damasio vom Auerberg, unter gleicher Leitung, steuerte traditionelle Volkslieder bei. In historische Kostüme gekleidet, unterstützte die Aufmachung die alten Liedsätze.

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Gute Freunde aus Damaskus, die 6 Brüder Alkurdi, stellten zum Erstaunen aller Zuhörer, die berückende syrische und arabische Vokalkunst vor. Das Tamburin, virtuos gespielt, darf dabei nicht fehlen. Musik verbindet aufs Leichte verschiedene Kulturen.

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Überraschend gab sich die Geigerin Stefanie Panja aus Memmingen ein Stelldichein. Ihre irischen und brasilianischen Melodien, vom kongenialen Haus-Trio getragen, sprühten vor Spielwitz.
 
Das Trio mit Maruan Sakas, Piano, Sebastian Gieck, Bass und Harald Rüschenbaum, Schlagzeug, wirkten mit den weiteren enthusiastischen Musikern des Abends, Ferdinand Silberg, Posaune, Vincent Eberle, Trompete, Jonas Brinckmann, Martin Fredebeul, Valentin Preissler und Christian Elin (alle Saxophone) an den verbindenden Klang -Teppichen. Spannend, wie ihre ad hoc gespielten Improvisationen zu Melodie -Themen fanden und in satten Grooves mündeten. Grossartige Münchner Solisten, die als eingespieltes Team agieren und mitreissen. Am 28. Dezember 2017 wird das ”Klangland”-Ensemble in der Filmburg konzertieren.

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Musiker aus verschiedenen Kulturkreisen, Musik life und handgemacht,  bereichernde Klänge, offene Ohren … das Publikum war begeistert und die Künstler ernteten frenetische Ovationen.
 
 

Lust auf Musik (aller Art)

Offene Bühne in der Kleinen Theater-Werkstatt „mobilè“

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Jung und Alt, Amateur und Profi, Allgäuer, Tiroler oder Syrer: bei „Lust auf Musik“ steht das „mobilè“ in Marktoberdorf regelmäßig allen offen, die Publikum suchen und ihr Talent im Arrangement mit erfahrenen Musikern testen wollen. Mit Volkslied und Jazz, Blues und Rock’n’Roll, Beats und Drums. Was für ein Potpourri. Diese Jam-Session der Alpen-Kultur.

Stammpublikum mischte sich mit Neugierigen, die erstmals „Lust auf Musik“ hatten. Und bestimmt wiederkommen. Die „Hausband“ legte mit Volldampf los: an diesem Abend besetzt mit Ideengeber Harald Rüschenbaum, Leiter des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern, am Schlagzeug, Maruan Sakas aus München am Piano und Jürgen Junggeburth aus Dießen am Ammersee mit dem Bass.

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Dazu der Saxophonist Dieter Müller aus Isny oder der Trompeter Christian Eberhard (München). Und schon waren Amateure und Profis zu einer Einheit verschmolzen, rollten gleich mit viel Groove den roten Klangteppich für alle die aus, die nach ihnen mutig die Kulturwelt-Bühne stürmten. Und das waren nicht wenige. Und keine schlechten. „Lust auf Musik“ macht richtig Spaß, verschafft dem Nachwuchs Auftritte und ermöglicht Experimente.

kweb-6Die eindringliche Sprache der Musik
Ich mag schon diese gespannte, flirrende Atmosphäre, wenn sich die Kleine Kunstbühne „mobilè“ allmählich füllt und noch nicht klar zu erkennen ist, wer als Akteur da ist und wer als Zuhörer. Was wird heute Abend wohl geboten? In welche musikalische Richtung geht es? Genaues weiß man eben noch nicht. Musik-Mischungen sind zu erwarten, Zufallsensembles ohne Scheuklappen, lustvolles Musizieren ohne Zwang und ein Konzert gänzlich ohne Grenzen.

Der Verein Kulturwelt Marktoberdorf e.V. macht seit vier Jahren mit seiner gleichnamigen Veranstaltungsreihe „Lust auf Musik“. Er betreibt mit diesem intimen Festival nachhaltig Kulturförderung der unterhaltsamen Art. Die Theater-Werkstatt „mobilè“ steht sperrangelweit offen für Amateure und Profis, für Sänger und Instrumentalisten, für Musikanten aller Art.

Harald Rüschenbaums „hoher Thron“

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Experimentieren ermöglichen und Künstlern Auftritte verschaffen, ohne Zwang, und gänzlich ohne Grenzen zwischen Jazz und Klassik oder Volksmusik und Pop, das ist die Idee von „Lust auf Musik“. Klasse, so nahe dran zu sein. Nur zwei Meter von den Drums weg, beginnt im Blauen Raum schon die erste Reihe. Kein Riesen-Saal. Die intim-kreative Atmosphäre einer Bar oder Kleinkunst-Bühne.

Des Weltmusikers Harald Rüschenbaums hoher „Thron“, sein Percussion-„Spielzeug“, das sieht man selten so direkt. Und wie Maruan zärtlich die Tasten streichelt, kurz aufschaut, Augenkontakt mit Jürgen Junggeburth sucht, sein nächstes Solo vorbereitend. Es ist faszinierend, so direkt zu erleben, wie der Mann am Bass seine langen Finger förmlich verknotet, um Tonleitern konform zielsicher von Steg zu Steg und von Saite zu Saite zu klettern. Mitklatschen, Mitschnippen. Mitwippen. Alle machten mit. Keiner blieb ungerührt.

Ein zu Herzen gehendes Finale


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Im „mobilè“ hatten Asylbewerber von Anfang an offene Türen vorgefunden. Leiterin Monika Schubert betreut eine multinationale Berufsschulklasse. Theater hilft beim emotionalen Erfassen der deutschen Sprache. Und der Verein "Kulturwelt Marktoberdorf" lädt regelmäßig Asylbewerber zu „Lust auf Musik“ ein. Sie kommen gerne. Ihre Musik ist eine Bereicherung.




HINLINSEN! Kurzfilm-Wettbewerb

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Freier Eintritt zum festlichen Finale für den
Kulturwelt-Kurzfilm-Wettbewerb 2016

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Der erste Marktoberdorfer Kurzfilm-Wettbewerb HINLINSEN 2.0 geht in die finale Runde: am Sonntag, 16. Oktober, um 17.00 Uhr rollt der Verein „Kulturwelt“ im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in der „filmburg“ jungen Filmemachern den roten Teppich aus.

2015 wurde unter Regie des Marktoberdorfer Profifilmers und -Fotografen Moritz Vodermeier der Workshop HINLINSEN für Nachwuchsfilmer durchgeführt. Der in der Folge im Sommer 2016 vom Verein „Kulturwelt“ veranstaltete Kurzfilmwettbewerb HINLINSEN 2.0 war die konsequente Fortsetzung; mit talentierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Die Qualität der eingereichten Filme übertrifft die Quantität.
                
Der bunte HINLINSEN-„Filmabend“ findet im Rahmen der 6. Allgäuer Filmkunstwochen statt. Dabei werden in der 60 Jahre alten „filmburg“ Marktoberdorf die Sieger-Filme öffentlich präsentiert. Die mit den Profis Grete Liffers, Rudolf Huber und Christian Wagner („Wallers letzter Gang“) hochkarätig besetzte Jury wird ihre Stellungnahme abgeben. Die Siegerfilme werden auch im Vorprogramm bekannter Allgäuer Kinos gezeigt. Die Autoren gewinnen Hospitanzen und Workshops mit Jury-Mitgliedern.

Rahmenprogramm mit Clips der Film-AG Gymnasium Marktoberdorf
Die Moderation des Filmabends teilen sich Hausherrin Monika Schubert, die genau vor fünfzehn Jahren die unter Denkmalschutz stehende „filmburg“ als landes- und bundeweit viel beachtetes Programmkino wederbelebt hat, und der Marktoberdorfer Journalist und Publizist Christoph Thoma, Vorsitzender des Vereins „Kulturwelt“.
Im Rahmenprogramm des öffentlichen Filmabends HINLINSEN 2.0 mit festlicher Preisverleihung werden beachtenswerte Clips wie „Mooraktion“, „Arthur Gross“ und „Jazz“ der Film-AG des Gymnasiums Marktoberdorf gezeigt, die von Thorsten Krebs geleitet wird. Der Eintritt zum „Kulturwelt“-Filmabend in der „filmburg“ ist frei.  

Zusätzliche Informationen